field agent <red
cloud> an <THE LIE>
RECEIVED VIA e-mail / FOR URGENT RELEASE / 12.04.2004
BENITA MEETS VTK
Photos (Copyright Christine Werner) zum Beitrag: http://www.pbase.com/helene/volx
Die VolxTheaterKarawane hat beim Sloganwettbewerb von Benita Ferrero-Waldner mit fünf außerordenlich kreativen Werbesprüchen gewonnen! Deswegen sind wir am Ostermontag 12.4.2004 um 19h zum Heurigen "Zeiler am Hauerweg", Rathstrasse 31, 1190 Wien, mit fünf weiteren GewinnerInnen des Wettbewerbs zu einem Fest mit der Aussenministerin und Präsidentsschaftskandidatin Benita Ferrero-Waldner eingeladen.
Suchen Sie die fünf Besten aus und Sie wissen, welche von uns sind:
> Herzdame für die Hofburg!
> Mit Löwenmut und Charme zugleich für unsere Heimat Österreich!
> Benita geht Probleme an, da Fischer kein Französisch kann!
> Benita - aus Liebe zu Österreich!
> Wir wählen die Benita. Die schlägt ein wie ein Gewitta
> Wer A sagt, muß auch Benita sagen.
> Die sanfte Kraft
> Einfach für Österreich - Einfach Benita!
> Präsidentin der Herzen!
> Weil Frauen manches einfach anders sehen!
> Ein Lächeln verbindet!
Wir möchten die Gelegenheit wahrnehmen, alle FreundInnen, alle Hungrigen und alle anderen, die am Ostermontag mit ihr gemeinsam feiern und schmausen wollen, zum Heurigen um 19.00 Uhr (Adresse siehe oben) einzuladen. Sollte der Heurige überfüllt sein, werden wir mit ihr auf der Strasse feiern. Wir gehen davon aus, dass sich die Präsidentschaftskandidatin mit Herz und viel Menschlichkeit, besonders am Ostermontag über ein großes Volxfest freut.
Die VolxTheaterhomepage des Benita-Komitees:
http://www.no-racism.net/benita
Kontakt: noborder (at) no-racism.net
___________________________
PRESSESTIMMEN:
http://www.diepresse.at/Artikel.aspx?channel=p&ressort=ip&id=415972:
VolxTheaterKarawane bei Ferrero:
"Danke für drei Wochen Gefängnis"
13.04.2004
Zwei Aktivistinnen hatten sich durch einen Slogan-Wettbewerb Einlass zu einem Fest von Ferreros Personenkomitee verschafft. Die Außenministerin räumte dabei auch Fehler ein.
WIEN (ag.). Ungewöhnlichen Besuch gab es für Präsidentschaftskandidatin Benita Ferrero-Waldner, bei dem selbst das viel gepriesene Kampflächeln der Außenministerin nichts half. Denn zwei Aktivistinnen der "VolxTheaterKarawane" hatten sich am Montagabend bei einem Fest des Personenkomitees für ÖVP-Präsidentschaftskandidatin Benita Ferrero-Waldner in einem Wiener Heurigen eingeschmuggelt. Und sie waren sichtlich nicht auf Versöhnung aus. "Wir sind keine Freunde", wiesen sie Annäherungsversuche der Außenministerin schroff zurück. "Wir sind gekommen, um uns für drei Wochen Gefängnis zu bedanken."
Protest gegen Ferrero
Der Protest der jungen Damen richtete sich gegen das Agieren Ferrero-Waldners im Umfeld der Verhaftung einiger VolxTheater-Aktivisten bei Demonstrationen im Juli 2001 in Genua. Die Außenministerin hatte sich nämlich kurz danach mit ihrem italienischen Amtskollegen getroffen und dabei verkündet, dass "einige" der 17 verhafteten Österreicher wegen "Störung der öffentlichen Ordnung" "polizeibekannt" seien.
"Die dürfen sich nicht wundern"
"Die dürfen sich nicht wundern, dass sie von der Polizei festgenommen werden, sei es in Italien oder sonstwo", so die Außenministerin damals. Außerdem beklagten sich die Aktivisten darüber, dass das Außenministerium ihren Misshandlungs-Vorwürfen gegen die italienischen Behörden nicht entsprechend nachgegangen sei.
Unverständnis bei Festgästen
Bei den anderen, etwa 100 geladenen Gästen, darunter Ex-Präsidentengattin Edith Klestil und der Regisseur Franz Antel, stieß die Aktion auf Unverständnis. "Wer hat denn solche Trottel eingeladen?", empörte sich ein älterer Herr. Ein anderer forderte halblaut, man möge das "Gsindel" doch entfernen. Dass man die Aktivistinnen überhaupt eingelassen hatte, hatten sie dem Slogan-Wettbewerb für Ferrero-Waldner zu verdanken: Daran hatten sie sich (inkognito) beteiligt, mit Sprüchen wie "Weil Frauen manches anders sehen" den Sprung unter den Top 10 geschafft und damit ein Abendessen mit Ferrero-Waldner gewonnen.
Aus Saal gedrängt
Von den anwesenden Securities wurden die beiden Aktivistinnen nun aber rasch aus dem Saal gedrängt. Draußen warteten schon knapp zwei Dutzend Kollegen, die mit rosa "Benita wir lieben dich"-Plakaten aufmarschiert waren und Slogans wie "Benita öffnet Tür und Tor für Flüchtlinge" skandierten.
Rückkehr abgelehnt
Als Kurt Bergmann, Leiter des Personenkomitees für Ferrero-Waldner, die beiden zur Rückkehr ins Lokal überreden wollte, um die Urkunden für die prämierten Slogans entgegenzunehmen, lehnten sie ab. Schließlich seien sie soeben "mit Gewalt" aus dem Saal entfernt worden.
Ferrero verteidigt Vorgehen
Erst nach einigem Hin und Her fanden sich doch zwei Karawanisten bereit, ins Lokal zu einem Gespräch mit Ferrero-Waldner zu kommen. Die Außenministerin verteidigte dabei ihr Vorgehen rund um Genua: Für die Verhaftung der Aktivisten könne sie nichts, danach habe sie sich aber für sie eingesetzt wie für jeden anderen Österreicher auch. "Das können Sie glauben, oder nicht."
"Sprachliche Probleme"
Warum sie die Misshandlungsvorwürfe nicht ernst genommen habe, wollten Aktivisten wissen. Ferrero-Waldner: Es sei sogar ein Sondergesandter geschickt worden, mit dem Verteidiger habe es sprachliche Probleme gegeben. Aber immerhin: "Sie sind schneller herausgekommen als die Deutschen."
Keine Versöhnung
In einem Fall räumte die Außenministerin allerdings einen Fehler ein, nämlich die Bekanntgabe der polizeilichen Vormerkung. "Dass ich eine interne Information nicht hinausgeben sollte. Das würde ich nicht mehr machen." Danach zogen die Aktivisten wieder ab. Versöhnung gab es aber keine: Die Sieger-Urkunde wurde wenig später vor dem Lokal verbrannt, die nach draußen gebrachten Brötchen blieben unberührt.
_______
http://www.salzburg.com/sn/nachrichten/artikel/835092.html:
VolxTheaterKarawane protestierte gegen Ferrero
12. April 2004 | 22:11
Da half selbst das viel gepriesene Kampflächeln der Außenministerin nichts. Die beiden Aktivistinnen der "VolxTheaterKarawane", die sich Montagabend bei einem Fest des Personenkomitees für ÖVP-Präsidentschaftskandidatin Ferrero-Waldner in einem Wiener Heurigen eingeschmuggelt hatten, waren nicht auf Versöhnung aus. Sie waren gekommen, "um uns für drei Wochen Gefängnis zu bedanken."
Der Protest der jungen Damen richtete sich gegen das Agieren Ferrero-Waldners im Umfeld der Verhaftung einiger VolxTheater-Aktivisten bei Demonstrationen im Juli 2001 in Genua. Die Außenministerin hatte sich kurz danach mit ihrem italienischen Amtskollegen getroffen und dabei verkündet, dass "einige" der 17 verhafteten Österreicher wegen "Störung der öffentlichen Ordnung" "polizeibekannt" seien.
"Die dürfen sich nicht wundern, dass sie von der Polizei festgenommen werden, sei es in Italien oder sonstwo", so Ferrero-Waldner damals. Außerdem beklagten sich die Aktivisten darüber, dass das Außenministerium ihren Misshandlungs-Vorwürfen gegen die italienischen Behörden nicht entsprechend nachgegangen sei.
Bei den anderen, etwa 100 geladenen Gästen, darunter Ex-Präsidentengattin Edith Klestil und Regisseur Franz Antel, stieß die Aktion auf Unverständnis. "Wer hat denn solche Trottel eingeladen?", empörte sich ein älterer Herr. Ein anderer forderte halblaut, man möge das "Gsindel" doch entfernen.
Dass man die Aktivistinnen überhaupt eingelassen hatte, hatten sie dem Slogan-Wettbewerb für Ferrero-Waldner zu verdanken: Daran hatten sie sich inkognito beteiligt, mit Sprüchen wie "Weil Frauen manches anders sehen" den Sprung unter den Top 10 geschafft und damit ein Abendessen mit Ferrero-Waldner gewonnen. Von Securities wurden die beiden Aktivistinnen dann aber rasch aus dem Saal gedrängt.
Als Kurt Bergmann, Leiter des Personenkomitees für Ferrero-Waldner, die beiden zur Rückkehr ins Lokal überreden wollte, um die Urkunden für die Slogans entgegenzunehmen, lehnten sie ab. Erst nach einigem Hin und Her fanden sich doch zwei Karawanisten bereit, ins Lokal zu einem Gespräch mit Ferrero-Waldner zu kommen. Dabei räumte die Außenministerin ein, dass die Bekanntgabe der polizeilichen Vormerkung ein Fehler gewesen sei.
© SN/APA.
<<<previous +++++ next>>>
|