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Lehrerstreik: FPÖ fordert dienstrechtliche Konsequenzen

Graf: Bevölkerung ohne Verständnis für Arbeitsverweigerung

Als „Frechheit“ gegenüber den Schülern und deren Eltern empfindet die freiheitliche Bildungssprecherin Verena Graf den neuerlichen Streik der Lehrer von Allgemeinbildende Höheren Schulen (AHS). Den n durch den Streik seien viele berufstätige Mütter gezwungen, unfreiwillig einen Urlaubstag zu nehmen, um ihre schulpflichtigen Kinder vormittags zu beaufsichtigen. Die Bevölkerung habe sicherlich kein Verständnis für diese Arbeitsverweigerung der Lehrer.

Als „besondere Anmaßung“ bezeichnet dabei Graf das Argument der Lehrergewerkschaft, daß die AHS-Lehrer „noch einen Tag gut“ hätten, da sie beim Streik der Lehrer von Pflicht- und berufsbildenden Schulen am 13. Mai nicht mitgezogen hätten. „Diese Aussage aus dem Mund eines Lehrergewerkschaftlers richtet sich von selbst“, empört sich Graf. Überhaupt sei es völlig widersinnig, ganze Schultage ausfallen zu lassen, um gegen die geplante Reduktion von zwei Schulstunden mobil zu machen. „Mit ihren Streiks nehmen die Lehrern den Schülern jetzt schon zehn bis zwölf Schulstunden weg  0; damit widerlegen sie sich selbst, wenn sie sich heuchlerisch um die Ausbildung der Schüler sorgen“, kritisiert Graf.

Daher fordert Graf von Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer, gegen streikende Lehrer dienstrechtliche Schritte einzuleiten.







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